Wasser ist ein elementarer Bestandteil allen Lebens auf der Erde. Jedes uns bekannte Lebewesen besteht zum Teil aus Wasser - so auch der Mensch zu ca. 63%. Ein Überleben ohne Wasser ist ihm nur etwa 8 Tage lang möglich. Zwar sind ca. 73% der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt, aber nur ungefähr 2,5% der Weltwasserreserven sind als Trinkwasser nutzbar. Trinkwasser ist somit ein knappes und wertvolles Gut, für dessen Bereitstellung sich ein hoher Aufwand lohnt.

Erschließung von Wasservorkommen - Mit der Erschließung von Wasservorkommen durch Brunnenbau oder Quellfassung beginnt der technische Kreislauf des Wassers. Heute spielen die oberflächennahen Quellfassungen aufgrund ihrer Anfälligkeit gegenüber anthropogenen Beeinträchtigungen nur noch eine untergeordnete Rolle. Rinne & Partner können in diesem Zusammenhang auf erfolgreich durchgeführte Projekte der Wassererschließung in Tiefen von 65 - 200 m verweisen.

Trinkwasseraufbereitung - Anlagen der Wasseraufbereitung dienen dazu, die Reinheit und die hygienische Beschaffenheit des Trinkwassers nach der Trinkwasserverordnung (TVO) sicherzustellen. Die nationalen Abstimmungen und die Einführung der EG-Trinkwasserrichtlinie haben dazu beigetragen, dass die Anforderungen an die Beschaffenheit des Trinkwassers nahezu an die Qualität des Mineral- und Tafelwassers angeglichen wurde. In einigen Parametern entsprechen die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung denen der Mineral- und Tafelwasserverordnung. Bei Arsen z.B., welches geogen meist durch anstehende Buntsandsteinformationen vorhanden ist, liegt der Grenzwert nach TVO im Trinkwasser bei 0,01 mg/l; im Mineralwasser ist diese Konzentration ebenfalls erlaubt. Aber auch anthropogene Einflüsse auf das Grundwasser, wie z.B. der Eintrag von Nitrat oder coliformen Keimen, machen eine Wasseraufbereitung erforderlich. So wurde beispielsweise durch Rinne & Partner in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden die Aufbereitung des Wassers eines leistungsfähigen Quellensystems als Hauptdargebot für einen größeren Wasserverband geplant und geleitet. Die Abtrennung von Trübstoffen und Beseitigung bakteriologischer Belastung wurde mittels Membranfiltration für eine Reinwasserleistung von 100 m3 / h realisiert.

Wasserspeicherung und -verteilung - Auch die Wasserspeicherung stellt hohe Anforderungen an den Fachingenieur. Neben dem Neubau nehmen in der Wasserspeicherung insbesondere Rekonstruktion und Sanierung von Hochbehältern und Schieberkammern an Bedeutung zu.

Die Entscheidungsfindung bezüglich der angemessenen Verfahren bedarf planvoller vorbereitender Arbeitsschritte. So sind z.B. bei der Erneuerung vorhandener Innenoberflächen von Behältern die Haftzugfestigkeit und eine fachlich fundierte Auswahl der Untergrundvorbereitung und des Materials besonders wichtig. Bei älteren Trinkwasserbehältern ist es häufig sinnvoll, im Zuge der Sanierung der Massivbauteile des Behälters darüber hinaus die Sanierung der Schieberkammer einschließlich der dort installierten technischen Ausrüstung, der Mess- und Dokumentationstechnik und der Steuerungen vorzunehmen.

Dies insgesamt führt dann zur dauerhaften Rekonstruktion des baulichen Wertes, wenn Erfahrungen des Ingenieurs beim Umgang mit vorhandener Bausubstanz eingeflossen sind.

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